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Pädagogisches Konzept

Die Betreuung der Kinder findet nach dem Situationsansatz statt. Dieser Ansatz bietet den Kindern, in einer im Wandel befindlichen Zeit, die Möglichkeit sich selbst Wissen und Können anzueignen. Die Kinder dürfen sich selbst ausprobieren und auch durch Fehler lernen. In unserem Umgang mit den Kindern sind wir stark von Maria Montessori und Ihrem Leitsatz "Hilf mir es selbst zu tun" geprägt. Nur was ich selbst erfahren, erlebt, probiert habe wird sich fest in meinem Repertoire verankern. Nur vom Zugucken hat noch niemand Malen, Basteln, Fahrradfahren, puzzlen etc. gelernt. Jedes Kind wird dort abgeholt wo es in seiner Entwicklung steht und seine Talente und Neigungen werden berücksichtigt. Die Vorraussetzungen dafür werden durch eine anregende Umgebung, Gestaltung der Räumlichkeiten und des Spielzeuges geschaffen.

Jedes Kind hat ein Recht darauf mit seinen Wünschen und Bedürfnissen ernst genommen zu werden.


Im KiBiz findet man diesen Leitgedanken unter Partizipation.

KiBiz § 13 Absatz 4:„Die Kinder wirken bei der Gestaltung des Alltags in der Kindertageseinrichtung ihrem Alter und ihren Bedürfnissen entsprechend mit.“

Dies bedeutet natürlich nicht, dass es keine Regeln und Grenzen gibt. Die Freiheit des einzelnen endet dort, wo die Grenze eines anderen Mitglieds der Gruppe anfängt. Die Partizipation ermöglicht den Kindern eine Teilhabe an unserer demokratischen Gesellschaft, die Bedürfnisse aller Beteiligten so gut es geht zu berücksichtigen, und Unterstützt die Entwicklung zu mündigen Erwachsenen.


Damit die Umsetzung im Alltag gelingt, müssen Sie als Eltern und wir als Tagespflegepersonen eine gut funktionierende Erziehungspartnerschaft führen. Ihr Kind muss uns vertrauen, damit es sich in den Stunden bei den Ulligen frei entfalten kann. Dies gelingt nur, wenn wir respektvoll miteinander umgehen und  zusammenarbeiten. Vertrauen Sie als Eltern uns nicht, wird es auch Ihr Kind nicht tun. Sollten also mal Missverständnisse, Fragen oder Sorgen im Raum stehen zögern Sie bitte nicht uns anzusprechen.

 

Auch wenn wir selbst keine praktizierenden Christinen mehr sind, so schätzen wir doch die Wertvorstellungen die uns im Glauben vermittelt werden. Da wir in einer vornehmlich christlich geprägten Gesellschaft leben, werden wir bei den Ulligen die christlichen Feste thematisieren und feiern.

Unsere Kinder wachsen heute in einer Multikulti Gesellschaft auf, bei Bedarf nehmen wir auch gerne auf andere Religionen Bezug.

Die Kinder bekommen von uns eine wertschätzende Haltung allen Menschen gegenüber vermittelt. Niemand hat sich ausgesucht in welchem Umfeld er geboren wurde, ob er dick, dünn, arm oder reich ist.